Die Parolen der JCVP des Kantons Luzern zu den Abstimmungen vom 7.März

Veröffentlicht am: 12:19:06 07.02.2010

Die Mitglieder der JCVP Kanton Luzern haben am letzten Freitag die Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 7. März gefasst.

Für die JCVP ist die Abstimmung über den Mindestumwandlungssatz in der zweiten Säule von grösster Bedeutung - einstimmig wurde die JA-Parole gefasst. Dies einerseits um der steigenden Lebenserwartung Rechnung zu tragen und andererseits ist es unrealistisch von den Pensionskassen eine Rendite von 4.9% zu verlangen, wie dies heute der Fall ist. Die systemwidrige Umverteilung von bereits heute jährlich 600 Millionen Franken von den Jungen zu den Rentnern muss gestoppt werden, ansonsten wird die ohnehin schon arg strapazierte Generationengerechtigkeit (ansteigende Staatsverschuldung, prekäre finanzielle Situation der Sozialwerke etc.) weiter ausgehöhlt.

Ebenfalls einstimmig befürwortet die JCVP den Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen und die Übertragung der Spitalbauten an das Luzerner Kantonsspital und die Luzerner Psychiatrie. Umstritten war die Tierschutzanwalt-Initiative. Schlussendlich entschied man sich mit 10 Nein- zu 5 Ja-Stimmen dagegen, weil gerade jetzt, wo der Kanton Luzern an allen Ecken und Enden sparen muss, keine neue Beamtenstelle mit fraglichem Mehrwert geschaffen werden soll.






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