Erneuerung im Vorstand der Luzerner JCVP – Renato Bucher tritt Nachfolge von René Gmür als Präsident an

Veröffentlicht am: 18:23:20 29.11.2009

Die Mitglieder der JCVP haben am vergangenen Freitag an der Generalversammlung in Luzern den 22jährigen Renato Bucher aus Wolhusen-Markt zum neuen Präsidenten der JCVP Kanton Luzern gewählt. Er tritt die Nachfolge von René Gmür (Emmenbrücke) an, welcher nach fünf Jahren als Kantonalpräsident der JCVP von seinem Amt zurücktrat.
Ausserdem wurden Michèle Ludin (Adligenswil), Lukas Graf (Richenthal) und Cyrill Zosso (Littau) neu in den Kantonalvorstand der JCVP gewählt. Sie ersetzen Seraina Grünig (Rothenburg) und Kim Iris Strebel (Luzern). Als Vorstandsmitglieder bestätigt wurden Jean-Pascal Ammann (Emmenbrücke) sowie Sarah Furrer (Rickenbach).

Der neue Kantonalpräsident, Renato Bucher, studiert im fünften Semester Rechtswissenschaften an der Universität Fribourg. Nebenbei arbeitet er in einem Teilzeitpensum als Parteisekretär der CVP Kanton Bern. Bevor er das Präsidium der JCVP Kanton Luzern übernahm, wirkte Bucher bereits während rund vier Jahren im Kantonalvorstand mit.

Die Ziele des neuen Präsidenten sind einerseits, die anstehenden Projekte wie die Familienstimmrechts-Initiative sowie im Jahr 2011 die kantonalen Wahlen zum Erfolg zu bringen. Auf thematischer Ebene möchte Bucher „mit der JCVP weiterhin mit innovativen, kreativen, visionären und frechen Vorschlägen die heissen Eisen in der Politik wie z.B. die Probleme rund um die Generationengerechtigkeit anpacken.“ Jedoch stehen für den neuen Präsidenten dabei der „Anstand sowie der Respekt stets im Vordergrund, im Gegensatz zu anderen Jungparteien, welche mit diffamierenden, beleidigenden und geschmacklosen Plakaten gegenüber der Bundesrätin Leuthard oder rassistischen Aktionen gegen Ausländer auf sich aufmerksam machen müssen, weil ihnen die sachlichen Inhalte fehlen.“

Der zurückgetretene Präsident, René Gmür aus Emmenbrücke, hat die JCVP Kanton Luzern während exakt 1848 Tagen mit viel Energie, Engagement und Umsicht geführt. Während seiner Präsidialzeit konnte die JCVP immer wieder mit kreativen Vorschlägen wie beispielsweise FörderalismusLU 2010 („15 Gemeinden sind genug“), dem Lebens- und Arbeitsmodell 60/60 (Kombination Familie und Arbeit) oder konkreten Vorschlägen zu Jugendproblemen (Arbeitslosigkeit, Gewalt etc.) die Luzerner Politik mitgestalten. Zudem konnte sich die JCVP unter seiner Führung bei den letzten Wahlen mit 27 Kandidaten auf drei eigenen Listen klar als stärkste Jungpartei im Kanton Luzern behaupten.






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