02.09.2016 / Artikel / /

Kriens: Langfristige Schulraumplanung mit einer neuen Schulanlage!

Kriens benötigt mehr Schulraum

Aufgrund der demographischen Entwicklung in Kriens wird künftig mehr Schulraum benötigt – rund zehn Jahren wird sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler um die Hälfte zunehmen. Einwohnerrat Davide Piras (JCVP Kriens) hat den Krienser Gemeinderat beauftragt, den Bau einer neuen Schulanlage im Gebiet Luzern-Süd/Kuonimatt zu prüfen und damit anbahnenden Engpässen entgegenzuwirken.

Einwohnerrat Piras begründet sein Postulat mit der wachsenden Zahl an Primarschülerinnen und Primarschülern, die bis 2026 von 1400 auf 2200 zunehmen wird (+57 Prozent). Die aktuelle Strategie sieht vor, die bestehenden Anlagen auszubauen. Im Postulat hingegen wird eine Studie gefordert, welche den Bau einer neuen Anlage im Gebiet Luzern-Süd / Kuonimatt prüfen soll. Vor allem dort zeichnet sich ein starkes Wachstum ab: Stand heute im Schulhaus Kuonimatt sind es 60 Primarkinder, die dort eingeschult sind. In zehn Jahren rechnet man mit 350 Kindern, welche die Schule besuchen werden. Für Piras ist klar, dass ein Ausbau bestehender Schulhäuser eine suboptimale Lösung sein kann, da eine solche Strategie die Quartierverträglichkeit völlig ausser Acht lässt. Zudem könne diese Studie nicht zuwarten – die Bautätigkeiten in Luzern-Süd sind in vollem Gange und bereits heute wäre eine Reservierung von Baufläche nötig. Bis eine solche Anlage realisiert werden kann, ist eine Zeitspanne von bis zu acht Jahren möglich. Deshalb ist eine frühzeitige Planung umso wichtiger. Wenn nun nichts vorgenommen wird, riskiert die Gemeinde einen Planungsrückstand und Raumengpässe, so Piras. Ausserdem sei es aufgrund der finanziellen Lage wichtig, den Einfluss auf den Finanzplan zu prüfen.

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